Das antwortete 1851 ein Page auf die Frage der Queen, wer bei der Wettfahrt um die Isle of Wight nach der "America" durchs Ziel gekommen sei.
Heute
ist diese Antwort das Synonym für die bekannteste Segel-Regatta
der Welt.
Die Herausforderer und Organisatoren haben sich für
den 32. America's Cup auf einen neuen Wettkampfmodus geeinigt. Bis
zum "Louis Vuitton Cup" der Herausforderer, der am 18.
April 2007 im spanischen Valencia beginnt, werden alle Vorregatten -
die sogenannten Acts - der Jahre 2005, 2006 und 2007 nach dem neuen
Reglement gesegelt. Diese umfassen abwechselnd Matchraces (der
Segelzweikampf Boot gegen Boot) und Fleetraces (wenn alle Boote
gleichzeitig starten).
Die drei Rennphasen des 32. America's Cups im Überblick
Die Louis Vuitton Acts, die bereits 2004 begonnen haben und bis zum 7. April 2007 als Match- und Fleetraces gefahren werden
Der offizielle Louis Vuitton Cup als direkte Qualifikation für den America's Cup (18. April bis 12. Juni 2007) mit zweifachem "Round Robin"-Modus sowie Halbfinale und Finale
Das America's Cup-Finale zwischen Titelverteidiger Alinghi und dem Sieger des Louis Vuitton Cups (23. Juni bis 7. Juli 2007)
Die meisten Wettkämpfe werden in Form von Matchraces (Boot gegen Boot) ausgetragen. Daher auch im weiteren einige grundsätzliche Informationen über diese sehr interessante Regattaform, die immer mehr Verbreitung findet.
Beim Matchrace zählt nur eines: Vor dem Gegner im Ziel zu sein. Es muss nicht zwingend der Schnellste sein! Der Weg zum Sieg gleicht einem Schachspiel auf dem Wasser.
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Das Spielfeld Beim Matchrace wird ein Up-and-Down-Kurs (Kreuz-Vorwind) gesegelt. Das Ziel wird vor dem Wind durchsegelt. Die so genannte Startbox unterhalb der Startlinie ist durch gedachte taktische Linien aufgeteilt. Sie orientieren sich an den Anlegelinien zu den beiden Linienbegrenzungen. Das magische Dreieck gilt als Sicherheitszone, weil von dort auf beiden Bugen gestartet werden kann. Die Todeszone ist gefährlich, weil ein Start von hier aus nur auf Steuerboardbug ohne Wegerecht möglich ist.
Startsequenz 11 Minuten: Schallsignal, Flagge F wird gehisst 10 Minuten: Schallsignal, Zahlenwimpel des betr. Matches wird gehisst Flagge F geht nieder 5 Minuten: Schallsignal, Flagge P wird gehisst (Eintauchen Vorstartbereich) 3 Minuten: Ende Eintauchzeit beendet 1 Minute: Flagge P geht nieder 0 Minuten: Start (Zahlenwimpel wird aktualisiert, Start in 10 Minuten) |
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Wer nicht hören will, muss kringeln !
Der große Unterschied zu den uns bekannten Regattaformen (Fleetrace) ist die sofortige Schiedsrichterentscheidung auf dem Wasser. Die Umpires (Schiedsrichter) treten in Aktion, sobald auf einem Boot die Protestflagge wegen einer vermeintlichen Regelverletzung geschwenkt wird. Die Entscheidung wird mit einem Flaggen-/Schallsignal bekannt gegeben. Die Strafe besteht aus einem kompletten Kringel.
Da Matchraces mit nahezu identischen Booten ausgetragen werden, ist die Taktik von entscheidener Bedeutung, also sichere und schnelle Regelanwendung ist gefragt!
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