Wenn einer allein träumt,

dann bleibt es ein Traum.

Wenn wir aber alle gemeinsam träumen,

dann wird es Wirklichkeit.



(Helder Camara)



Nachdem wir die Genehmigung für die neue Unterkunft erhalten hatten, ging es los. Unmengen Holz, Bodenbretter sowie ein komplettes Zelt wurden geordert. Fleißige Helfer machten sich beim Familiensegeln im Mai daran, den alten Wohnwagen auszuräumen, das Vorzelt abzureißen, so dass Platz geschaffen wurde für die neue Unterkunft.

Ich danke Beate Bottin, Helene Bottin, Max BoTtin, Reinhold Bottin, Georg Esser-Rathke, Matthias Rathke, Jana Furch, Maximilian Furch, Werner Furch, Wolfram Günther, Sigrid Lenzke, Stephan Ingenmey, Martin Hoppe, Wolfgang Klein, Karl Schönig und Uli Wunder für den brachialen Einsatz.

Dann konnten wir das Holz mit Hilfe der Logistik von Martin abholen. Meterlange Holzstücke mussten gestrichen und zugeschnitten werden. Bei dieser Arbeit halfen, Reinhold Bottin, Werner Furch, Martin Hoppe, Hans- Jürgen Pankratz und Uli Wunder, der uns freundlicherweise seine Werkstatt zur Verfügung gestellt hat. Auch hierfür allen Helfern meinen Dank.

Endlich war er da, der große Tag. Samstag morgen um 7.00 Uhr traf sich eine verwegene kleine Schar, um zur Tat zu schreiten. Materialien wurden verladen – schwere Bodenplatten, meterweise Holz, Berge von Zeltplanen und ab ging es nach Ophoven. Dort angekommen wurden Materialien wieder ausgeladen - schwere Bodenplatten… Nach einigem Hin und Her wurde der Boden fertig gestellt, und dann musste auch noch ein Holzgerüst fertig gestellt werden. Was in der Theorie ganz leicht aussah, gestaltete sich in der Praxis etwas schwieriger, oder wie war das mit dem Bootsführer, dessen Kommandos man folgen sollte. Das müssen wir nochmal üben. Das Wetter spielte verrückt, so manche Gewitterfront zog über unserer Baustelle und die tapferen Helfer hinweg. Kommentiert wurden die Bemühungen in herzerfrischender Weise von unseren Nachbarn vom Segelclub TUS Jahn Kapellen, was kurzzeitig Erinnerungen an die Muppet-Show aufkommen ließ. Unsere freundlichen Nachbarn ließen es sich nicht nehmen, uns nach Fertigstellung des „Rohbaus“ einen selbstgebastelten Richtkranz zu überreichen und eigenhändig zu befestigen.


Damit den fleißigen Helfern nicht die Puste ausging hatte die Vereinsführung das Catering übernommen.


Nachdem nun auch noch nach langen Diskussionen die Fenster eingesetzt waren, ging ein langer arbeitsreicher Tag zu Ende, den unsere Nachbarn mit einem lockeren Grillen für uns ausklingen ließen.


Am Sonntag um 8.30 war dann wieder antreten angesagt. Das Dach, die Planen und vor allem die letzten Feinarbeiten waren zu erledigen. Das Wetter spielte nicht ganz so verrückt und die Muppet-Show sorgte für Kuchen. Unseren Nachbarn auch an dieser Stelle ein großes Dankeschön.


Um 18.00 Uhr war es dann soweit, die groben Bauarbeiten waren erledigt.

Ich danke den Helfern in alphabetischer Reihenfolge:


Beate Bottin, Helene Bottin, Max Bottin, Reinhold Bottin, Maximilian Furch, Werner Furch, Martin Hoppe, Stephan Ingenmey, Josef Neuenhofen und Ulrich Wunder.


Jetzt müssen wir uns noch darum kümmern, unser neues Seglerheim wohnlich und zweckmäßig zu gestalten, sowie die Außenanlagen zu verschönern. Aber ein langer Sommer liegt ja noch vor uns.





Eure

Sabine Furch











Antworten auf offene Fragen zur Segelabteilung gibt es bei: Sabine Furch Tel. 02161 / 551803.