Ein Traum geht in Erfüllung: wir haben unseren „ersten“ Segelschein
Anfang dieses Jahres haben wir uns endlich entschieden, unseren Segelschein zu machen. Mitte Februar fand unser erster theoretischer Unterricht statt. Unser Lehrer – im wahrsten Sinne des Wortes - Wolfgang Lothmann, gab sich alle Mühe uns an 8 Abenden alles Wissenswerte über das Segeln beizubringen. Ebenfalls hat er versucht uns die Nervosität und unseren Unglauben zu nehmen. Unglauben in Bezug auf die Tatsache, dass zumindest wir uns nicht vorstellen konnten, den gesamten Stoff jemals in unsere Köpfe zu zwingen. Ebenfalls die „1000“ verschiedenen Knoten haben uns Schweiß gekostet. Vor allen Dingen Norbert, dem der Webleinsteg inzwischen richtig ans Herz gewachsen ist ;-))
Ende April ging es dann endlich auf’s Wasser. Mit dem theoretischen Stoff hatten wir uns natürlich noch nicht wieder beschäftigt – denn bis zur Prüfung Anfang Juni war es ja noch weit hin. Wir sollten eines Besseren belehrt werden.
An den Praxistagen hatten wir jede Menge Spaß. Da Termine an Samstagen und Sonntagen angeboten wurden, entschieden wir uns für die Samstagstermine und hatten leider immer prompt weniger Wind und weniger Sonne als die Sonntagstruppe ;-(((. Je näher wir dem Prüfungstermin kamen, desto nervöser wurden wir. Wolfgang wiederholte zwar mit großer Ausdauer, dass wir das schon schaffen würden – nach misslungenen Halsen und verpatzten Aufschiessern haben wir ihm nicht wirklich geglaubt. Aber er sollte Recht behalten.
Nach wochenlangem Lernen und gutem Zureden von Wolfgang und natürlich auch den anderen Segellehrern gingen wir nervös in die theoretische Prüfung und dachten inzwischen entspannt an die praktische Prüfung. Aber es kam anders. Die Theorie war völlig ok dafür hat uns die praktische Prüfung – vor allem Anke – bei quasi Windstille die letzten Nerven geraubt.
Aber am Ende ist alles gut gegangen und der komplette Kurs hat den Segelschein bestanden. Nun liegt es ja an jedem Einzelnen, was er daraus macht. Wir auf jeden Fall, haben es schon einige Male ausgenutzt mit Moritz, Max oder Witwe Bolte über den See zu gleiten. Und, was wir auch festgestellt haben, segeln können wir eigentlich noch nicht; das wird erst viel Praxis benötigen. Aber wir wollen auf jeden Fall weitermachen, weil wir unbedingt irgendwann mal auf dem Meer segeln wollen.
Wir bedanken uns bei allen, die uns das Segeln näher gebracht haben und ihre Nerven an den Praxistagen mit uns gelassen haben. Und natürlich bedanken wir uns auch für die herzliche Aufnahme im Segelclub.
Anke und Norbert